in seinen geschichten über die qualen und euphorien des erwachsenwerdens lässt der
autor charaktere, milieus und zustände lebendig werden. kindliche naivität und jugendlicher idealismus kämpfen, nicht selten unbewusst, gegen starre erwachsenenstrukturen und
bestehende verhältnisse. die schauplätze dieser erzählungen sind denkbar unterschiedlich:
eine kleinstadt in den bergen im mai 1945, ein oberösterreichisches freibad in den 70ern,
die sommerliche côte d'azur in den 90ern. es ist der schmale grat zwischen scheitern und
hoffnung, auf dem wels' heldinnen und helden ins erwachsenwerden stolpern.
günter wels, geboren 1963 in bad ischl, arbeitet unter dem "pseudonym" günter kaindlstorfer als journalist u.a. für den orf. "maitage" ist sein literarisches debüt.
eintritt frei, wir laden zu einem glas wein kooperation mit dem czernin verlag